Camping für Gipfelstürmer und Wies’n-Fans

Mit Wanderwochen und einem Wies’n-Ausklang starten die neu eröffneten Fünf-bzw. Drei-Sterne-Anlagen Camping Resort Zugspitze und Camping Erlebnis Zugspitze in den Herbst. Die Ferienparadiese mit Stellplätzen, Berghütten und Schlaffässern liegen ideal für Aktivurlauber am Fuße der Zugspitze in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen und damit auch vor den Toren der Oktoberfeststadt München.

Erlebnisreiche Wanderwochen im September
Vom 8. September bis 3. Oktober laden die hochwertig ausgestatteten Anlagen gemeinsam mit der Tourist-Information Grainau zu Herbst-Wanderwochen ein. Montag bis Freitag können Gäste mit der Gästekarte GrainauCard gratis an geführten Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade teilnehmen. Naturfreunde erleben so sicher, informativ und in geselliger Runde die Topattraktionen rund um Grainau wie die Zugspitze, Gamshütte, Kreuzeck, Wank und Eckbauer. Weiterhin stehen auf dem abwechslungsreichen Wanderprogramm Touren zu urigen Hütten wie der Coburger Hütte oder Höllentaleingangshütte. Wer es beschaulicher mag, nimmt an einer Kräuterwanderung teil, entdeckt das weltberühmte Skistadion oder macht bei einer Seenwanderung zum Eibsee mit. Ehrgeizige Aktivurlauber können während der Wanderwoche die Grainauer Wandernadel erwandern. Die Wanderpässe sind kostenlos erhältlich. Am Wochenende genießen Gäste mit der GrainauCard zahlreiche Vorteile und Vergünstigungen, wie z. B. die kostenfreie Busnutzung nach Garmisch und Grainau bis zum Eibsee (Bushaltestelle direkt am Platz), einen freien Eintritt pro Aufenthalt ins Freizeitbad Grainau sowie eine Schifffahrt auf dem Eibsee.

Wanderpauschale mit Vesper-Packerl und Kartoffelsuppe
Camping Resort Zugspitze (fünf Sterne) und Camping Erlebnis Zugspitze (drei Sterne) bieten passend zu den Grainauer Herbst-Wanderwochen attraktive Kurzurlaubs-Pauschalen für Camper an. Das Paket umfasst zwei Übernachtungen auf dem Stellplatz für zwei Personen inkl. Vesper-Packerl, freien Eintritt in die Saunalandschaft des Resorts, eine deftige Kartoffelsuppe mit Würstl und eine halbe Maß Bier im Bistro. Auf einem Drei-Sterne-Erlebnisplatz beläuft sich der Preis für zwei Übernachtungen auf 58,00 Euro, auf einem Fünf-Sterne-Komfortplatz kostet das Arrangement 78 Euro und auf einem Premium-Platz mit Privatbad 98 Euro zzgl. Nebenkosten. Für Kinder von fünf bis 14 Jahren kostet der zweitägige Aufenthalt 13,00 bzw. 17,00 €.

Wies’n Ausklang Anfang Oktober
Gleich im Anschluss an die Wanderwochen laden Camping Resort Zugspitze und Camping Erlebnis Zugspitze vom 3. bis 5. Oktober zum Wies’n-Ausklang ein. Das Paket umfasst zwei Übernachtungen auf dem Stellplatz inkl. Eintritt in die platzeigene Saunalandschaft mit Erlebnisduschen, Relaxbereich und Hot Tube auf der Freiterrasse von 15 bis 20 Uhr. Höhepunkt ist ein gemütliches Beisammensein im Bistro mit Livemusik und Schweinsbraten mit Knödel und Blaukraut sowie einer halben Maß Wies’n Bier. Der Wies’n-Ausklang kostet für zwei Tage auf dem Erlebnisplatz an der Loisach (drei Sterne) 65,00 €, auf dem Fünf-Sterne-Komfortplatz 85,00 € und auf dem Premiumplatz mit Privatbad 105,00 € zzgl. Nebenkosten. Kinder von fünf bis 14 Jahren zahlen für beide Tage 14,75 € bzw. 18,75 €.

Kunst im Hotel

Andaz Liverpool Street präsentiert erstes Zimmer der Kunstreihe „Room with a view“ – Geschichte von East London im „The Pearly Room“

Das Londoner Fünf-Sterne-Boutiquehotel Andaz Liverpool Street stellt ab sofort das neugestaltete Zimmer „The Pearly Room“ vom britischen Künstler Chris Price vor. Es ist das erste Kunstwerk von vier aus der zwölf Monate andauernden Reihe „Room with a view“. Bis Juli 2015 zeigt das Hotel die Wandzeichnungen der britischen Künstler Chris Price, Patrick Vale, ILoveDust und Patrick Morgan in vier Large King Doppelzimmern. Wie alle Häuser der Marke Andaz reflektiert das Hotel die lokale Kultur und den Geist des jeweiligen Standorts. Die Werke stellen ein Motiv von East London, dem nordöstlichen Stadtteil der britischen Hauptstadt, in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft dar. Ein jedes Zimmer spiegelt die Interpretation des Künstlers in zeitgenössischer Street Art wider. „Inspirierende Kunst ist ein integraler Bestandteil des Andaz Liverpool Street. So bemühen wir uns besonders, lokale Kunst und Design zu finden und vorzustellen. Wir freuen uns die Reihe „Room with a view“ mit einer so vielfältigen Gruppe von talentierten Künstlern zu gestalten. Einheimische und Gäste gleichermaßen erleben im Andaz Liverpool Street einen Blick auf die Kultur von East London von seiner besten Seite”, sagt General Manager Tim Flodin. Eine Übernachtung in den Large King Doppelzimmern aus der Reihe „Room with a view“ ist ab sofort bis Juli 2015 buchbar und kostet ab 246 Pfund (zirka 310 Euro) pro Zimmer inklusive Steuern. Buchungen können unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 973 1234 getätigt werden. Weiter Informationen finden sich unter www.andazliverpoolstreet.com.

Im „The Pearly Room“ entdecken Gäste die Geschichte von East London durch die Augen des Londoner Künstlers Chris Price. Er zählt zu den bekanntesten Illustratoren Großbritanniens und hat nahezu für alle Zeitungen und Magazine in seinem Heimatland gearbeitet. Die schwarz-weiße Abbildung mit Hunderten von Hand gezeichneten Perlmuttknöpfen ist eine Hommage an die Geschichte der Markthändler von East London. Es zeigt neben diesen den Marktplatz und die Kirche am Londoner Spitalfields. Die Darstellung geht auf die Geschichte eines japanischen Schiffsunglücks in der Themse im späten 19. Jahrhundert zurück. Das Schiff war beladen mit Millionen von Perlmuttknöpfen, die vor allem von Markthändlern aus East London aus der Themse geborgen wurden, die sie daraufhin auf ihre Kleidung nähten. Bis heute ist sie die einzige Tracht, die London zugeschrieben wird und diese Geschichte beschreibt. “Wir fühlen uns geehrt, dass das Andaz Liverpool Street uns die Gelegenheit gegeben hat, East London in diesem kreativen und inspirierenden Umfeld dazustellen. Ich hoffe, dass „The Pearly Room“ zu einem unvergesslichen Erlebnis für Gäste, Londoner und Kunstliebhaber wird”, sagt Chris Price.

Am 6. Oktober 2014 folgt die Vorstellung des zweiten Zimmers, gestaltet von dem international anerkannten Künstler Patrick Vale. Er ist vor allem bekannt durch seine Stadt- und Architekturzeichnungen, zuletzt für seinen zeitversetzten Film „Empire State of Pen“, eine detailreiche Freihandzeichnung mit dem Blick vom Empire State Building auf Manhattan. Das dritte Zimmer ist ab 3. Januar 2015 buchbar. ILoveDust schafft frische, innovative und zugleich faszinierende Illustrationen und Grafik-Designs. Künstler Patrick Morgan gestaltet das letzte Zimmer, welches am 4. April 2014 präsentiert wird. Er greift verschiedene Themen von der Popkultur bis hin zu modernem Wohnen in seinen Werken auf und arbeitete bereits für renommierte Marken wie Starbucks, Coca-Cola oder Bacardi.

Sommer, Waldbrandgefahr: So vermeiden Sie Waldbrände Fahrlässigkeit bleibt die häufigste Ursache für Waldbrände

Die gute Nachricht: Die Anzahl der Waldbrände geht zurück. Laut der alljährlichen Waldbrandstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) kam es letztes Jahr zu 515 Bränden und rund 199 Hektar verbrannter Waldfläche, in beiden Fällen rund ein Viertel weniger als 2012. Die weniger gute Nachricht: Fahrlässigkeit bleibt die häufigste Ursache für Waldbrände. Dr. Denny Ohnesorge, studierter Forstwirt und Waldexperte bei der HolzProKlima-Initiative, gibt entscheidende Verhaltenstipps für Ihren nächsten Waldbesuch:

Tipp 1: Entzünden Sie kein offenes Feuer!

Lauschige Abende am Lagerfeuer sind der Inbegriff des Sommers. Aber offenes Feuer kann sich schnell und unkontrolliert ausbreiten, besonders bei starkem Wind. Denn Funken können die Feuerstelle überspringen und den umliegenden Boden in Brand setzen. Auch ein vermeintlich gelöschtes Feuer enthält häufig noch genug Hitze, um wieder in Brand zu geraten.

Tipp 2: Werfen Sie keine Zigarettenkippen weg!

So klein eine Zigarettenkippe auch sein mag, umso größer ist die Gefahr, die von ihr ausgeht: Unachtsam aus dem Auto geworfen, können Zigaretten das Gras am Straßenrand in Brand setzen. Auch Spaziergänger sollten im Wald nicht rauchen und ihre Zigarette einfach wegwerfen. Die Restglut kann sich auf dem trockenen Waldboden binnen weniger Minuten zu einem Brand ausdehnen.

Tipp 3: Kein Glas im Wald lassen!

Ein Picknick im Wald ist etwas Tolles, produziert aber auch Müll. Bitte nehmen Sie Ihre Abfälle mit. Vor allem von Glasflaschen geht Gefahr aus – selbst wenn diese in Mülleimern liegen: Scheint die Sonne auf Glas oder Glasscherben, wirkt sie wie eine Lupe. Darunter liegende Gegenstände werden heiß und können Feuer fangen.

Tipp 4: Werden Sie zum Brandmelder!

Sollten Sie einen Waldbrand entdecken, auch wenn er noch so klein ist, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Wichtig ist, dass Sie den genauen Standort durchgeben und sich selbst in Sicherheit bringen. Sollten Sie kein Handy parat haben, sprechen Sie andere Waldbesucher an.

Was Sie sonst noch wissen sollten:

Eine erhöhte Gefahr für Waldbrände herrscht in Deutschland in der Regel von März bis Oktober. Die sommerlichen Temperaturen und die geringen Regenfälle erhöhen aktuell die Waldbrandgefahr nicht nur in einzelnen Regionen: Die Warnstufen steigen im gesamten Bundesgebiet an.

Trockenheit allein löst jedoch noch keinen Brand aus. Sie sorgt aber dafür, dass sich schon kleinste Funken zu einem unkontrollierbaren Feuer entwickeln können. Naturgewalten, wie ein Blitzeinschlag, sind übrigens nur selten Auslöser von Bränden.

Die Waldbrandwarnstufen können Sie selbst auf den Internetseiten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de/waldbrand) abfragen.

Waldbrände vermeiden heißt Klima schützen

Waldbrände stellen nicht nur eine Gefahr für Mensch und Tier dar, sie schaden auch dem Klima. Denn Brände setzen den im Holz gespeicherte Kohlenstoff als Kohlendioxid (CO2) frei. Hierzu eine Beispielrechnung: Im Jahr 2012 verbrannten in Brandenburg 76 Hektar Wald. Dadurch wurden bis zu 18.200 Kubikmeter Holz vernichtet. Das darin gespeicherte CO2 wurde schlagartig freigegeben. Damit haben alleine die Brände in Brandenburg einen CO2-Ausstoß von 18.000 Tonnen verursacht – soviel wie ein Ort mit 4.000 Einwohnern in einem Jahr durchschnittlich in die Luft setzt. Dieses CO2 wäre lange im Holz gebunden geblieben, wenn es zu Holzprodukten hätte verarbeitet werden können.

44 Prozent der deutschen Autofahrer planen, in diesem Jahr mit dem Wagen in den Urlaub zu fahren

In einigen Bundesländern haben die Sommerferien bereits angefangen, für andere steht der Beginn der Urlaubssaison kurz bevor. Durch die nächste große Reisewelle sind wieder kilometerlange Staus vorprogrammiert: Unter den Autofahrern mit Kindern hat sogar jeder Zweite (49 Prozent) vor, mit dem eigenen Wagen in den Urlaub zu fahren. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage unter 2.000 deutschen Autofahrern im Auftrag von CosmosDirekt.

Sport im Urlaub – Auch Extremsportaktivitäten sind versichert

Angenehme Temperaturen und lange Tage – viele Menschen sind im Sommer sportlich aktiv. Vor allem im Urlaub nutzen viele die Zeit, um etwas Besonderes zu erleben. Manch einer bleibt zu Hause und genießt bei einer Kanutour, einem Fahrradausflug oder Inlineskaten die arbeitsfreien Tage. Andere sind auf der Suche nach dem Adrenalinkick und nehmen an einer Rafting-Tour teil, erkunden Korallenriffe beim Tauchen oder gehen bei einem Bungeesprung an ihre Grenzen.

Über 70 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit und sind damit nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Entgegen vieler Meinungen sind grundsätzlich auch Unfälle bei Extremsportarten über eine private Unfallversicherung abgesichert. Wer sich also bei einem Tandem-Fallschirmsprung oder beim Downhill-Fahrradfahren verletzt, erhält die im Vertrag vereinbarten Leistungen. Ausgeschlossen sind lediglich Motorsport und damit verbundene Rennen oder Sportfliegen. In dem Moment, in dem eine Fluglizenz nötig ist, ist der Sport nicht mehr über eine Standard-Unfallversicherung abgedeckt. Aber auch diese Sportarten sind mit einer speziellen Unfallversicherung versicherbar.

Die private Unfallversicherung schützt rund um die Uhr und weltweit vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. In vielen Verträgen sind außerdem Leistungen speziell für Reisende enthalten. Der Unfallversicherer übernimmt dann auch die Bergungskosten, den Transport ins Krankenhaus sowie den Rücktransport nach Hause. Mehrkosten, die mitreisenden Angehörigen durch den ungeplanten Reiseverlauf entstehen, beispielsweise Übernachtungs- und Umbuchungskosten, können auch mit abgedeckt werden.

Statistisch sind übrigens Ballsportarten – wie Fußball – die eigentlichen Risikosportarten. Denn da passieren die meisten Unfälle.

Viel Lärm für nichts? Wann Urlauber Ruhestörung und andere Mängel beanstanden können

Für manche Reisende endet der erhoffte Traumurlaub mit einem bösen Erwachen: Das beschauliche Familienhotel stellt sich als Bettenburg an der Schnellstraße heraus und den versprochenen Meerblick genießen allenfalls die Möwen. Wer sein Recht kennt, ist im Vorteil – denn es gibt Geld zurück.

Grundsätzlich kommt es darauf an, wie stichhaltig die Beschwerde ist. War eine Badewanne versprochen und es gibt nur eine Dusche, ist der Mangel offensichtlich. Schwieriger liegt der Fall bei Lärm. Ob die Geräuschkulisse den Urlaub gravierend beeinträchtigt oder zumutbar ist, liegt nicht nur im Ermessen des Urlaubers. Juristen sprechen daher nicht von einem Mangel, sondern von einem Fehler. Steigt der Lärm erkennbar über die normale und erwartbare Geräuschkulisse, sollten Urlauber dennoch eine nachträgliche Minderung der Hotelkosten fordern.

Gleich vor Ort beschweren

Gute Aussichten bestehen beispielsweise, wenn im Hotel geräuschintensive Arbeiten verrichtet werden oder in unmittelbarer Nähe eine Baustelle für einen ständigen Lärmpegel sorgt. Wichtig ist, sich direkt vor Ort bei der Reiseleitung schriftlich zu beschweren, am besten mit Fotos und Lärmprotokoll. Da Baustellen und handwerkliche Arbeiten oft nicht lange dauern, fällt es sonst später schwer, den Fehler nachzuweisen. Die fälligen Minderungen sind teilweise erheblich: Bei ganztägigem Baulärm mit Staubentwicklung wird üblicherweise die Hälfte der Kosten pro Tag erstattet. Wenn gleich mehrere Baustellen auf verschiedenen Seiten des Hotels für Krach sorgen, werden sogar knapp zwei Drittel des Tagespreises zurückgezahlt. Es sei denn, der Veranstalter hat vor der Reise auf die Baustellen hingewiesen.

Kinderlachen ist kein Lärm

Nächtlicher Discolärm lässt sich dagegen nicht immer beanstanden. Nur wer erwiesenermaßen ein Hotel in ruhiger Lage gebucht hat, darf mit einer nachträglichen Minderung um bis zu zwanzig Prozent rechnen. Noch weniger darf man erwarten, wenn Veranstaltungen im Hotel die Nachtruhe stören. Hier sind Erstattungen von fünf Prozent des Tagespreises üblich. Keinerlei Aussicht auf Erfolg haben Beschwerden über Umweltgeräusche wie etwa das Krähen eines Hahnes, ein klingelndes Handy bei Tisch oder tobende Kinder.

Kein Recht auf Schatten

Genauso verhält es sich mit anderen vermeintlichen Reisemängeln, die Gerichte oft lediglich als zumutbare Unannehmlichkeiten werten. Beispielsweise gilt es als legitim, bis zu einer halben Stunde am Buffet anzustehen. Nur wenn diese Zeitspanne überschritten wird, besteht die Aussicht auf eine erfolgreiche Beschwerde. Selbst wenn Gegenstände fehlen oder nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind, stellt das nicht automatisch ein Mangel dar. So können Gäste nicht beanspruchen, dass jederzeit ein Liegestuhl oder Sonnenschirm verfügbar ist. Über allem steht das Prinzip: Nur der offenkundige Mangel wird erstattet. Das subjektive Leiden des Urlaubers spielt keine Rolle.

Über SmartLaw

SmartLaw ist Experte für individuelle, rechtssichere Verträge und Rechtsdokumente im Internet. Der Online-Dienstleister wurde im Jahr 2012 gegründet und ist seit 2014 Teil des Geschäftsbereichs Business of Law der Wolters Kluwer Deutschland GmbH. Zum Portfolio gehören unter anderem Arbeitsverträge, Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Mietverträge. Die Dienstleistung von SmartLaw füllt die Lücke zwischen Mustervertrag und der Fachberatung von Anwälten. Sie ist mit dem Trusted-Shops-Siegel ausgezeichnet und im Datenschutz TÜV-zertifiziert. SmartLaw hat 45 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Köln, Mannheim und Münster. Weitere Informationen unter www.smartlaw.de

Diabetes: Attest für Flugreisen sinnvoll So beugen Diabetiker auf Flughäfen Problemen beim Sicherheitscheck vor

Spritzen, Ampullen, Lanzetten im Gepäck, eventuell ein seltsames Gerät – die Insulinpumpe – am Körper: Bei der Sicherheitskontrolle auf Flughäfen kann das zu Problemen führen. Vorsorglich sollten Betroffene sich deshalb bei der Fluggesellschaft über die aktuellen Sicherheitsbestimmungen erkundigen, rät das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Attest vom behandelnden Arzt über den Diabetesbedarf. Ein Attestformular in Deutsch und Englisch, das der Arzt nur noch unterschreiben muss, kann unter www.diabetes-ratgeber.net heruntergeladen werden. Suchbegriff: Attest für Flugreisende.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” 7/2014 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Kreuzfahrt: Kleinstes Expeditions-Schiff für Deutschland

Die »Sea Spirit« von Poseidon Expeditions kommt im Mai 2015 erstmals nach Deutschland.

Grönland sowie Umrundungen von Spitzbergen und Franz Josef Land stehen ab Mai 2015 mit maximal 114 Passagieren auf den Fahrplänen – deutschsprachige Lektoren immer an Bord.

Poseidon Expeditions geht ab Mai kommenden Jahres mit dem kleinsten unter deutscher Bordsprache geführten Expeditions-Schiff auf große Fahrt. Die Reiseziele der »Sea Spirit«: Arktis und Antarktis. Maximal 114 Passagiere reisen während der Expeditionen an Bord des 4-Sterne-Schiffs. “Ideal für Anlandungen in kleinen Gruppen mit Zodiacs”, so Nikolay Saveliev, Präsident von Poseidon Expeditions. Das Naturerlebnis steht dabei im Vordergrund.

“Als einziger internationaler Spezialist für Expeditions-Kreuzfahrten begleiten bei Poseidon Expeditions immer auch deutschsprachige Lektoren und Wissenschaftler die Touren. Im Mai 2015 startet die »Sea Spirit« ab Hamburg zur ersten Arktis-Saison, nimmt dabei Kurs auf Grönland, Franz Josef Land und umrundet Spitzbergen. Im Winter 2015/16 führen die Routen in die Antarktis.

Expeditions-Kreuzfahrten sind stets auch Studienreisen. “Die Arktis und Antarktis bieten eine faszinierende Natur, die unsere Gäste hautnah erleben. Dabei startet unser Expeditionsteam nicht nur zu spannenden Ausflügen mit den bordeigenen Zodiacs, sondern erklärt auch mit ergänzenden Vorträgen dieses einzigartige Ökosystem”, so Nikolay Saveliev.

Die »Sea Spirit« ist baugleich mit der ebenfalls für Poseidon Expeditions fahrenden »Sea Explorer« und bietet Platz für 114 Passagiere. Die Eisklasse für Fahrten durch polare Regionen, qualifizierte deutschsprachige Lektoren und Wissenschaftler sowie ausschließlich Suiten sorgen für gehobene 4-Sterne-Qualität. Im Mai dieses Jahres hat Poseidon Expeditions nach Großbritannien, USA, Russland, Japan und China die erste Niederlassung in Deutschland gegründet.

Reisebeispiel:

»Sea Spirit«, 14 Tage Spitzbergen und Franz Josef Land, 03.07., 16.07. und 07.08.2015, ab 4.950 Euro pro Person.

Die Auftakt-Routen der »Sea Spirit«:

Wildes Schottland und Island, 20.05. – 02.06.2015
Umrundung Island, 02.06. – 12.06.2015
Island, Jan Mayen und Spitzbergen, 12.06. – 23.06.2015
Spitzbergen intensiv, 23.06. – 03.07.2015
Spitzbergen und Franz Josef Land, 03.07. – 16.07.2015
Spitzbergen und Franz Josef Land, 16.07. – 28.07.2015
Umrundung Spitzbergen, 28.07. – 07.08.2015
Spitzbergen und Franz Josef Land, 07.08. – 19.08.2015
Umrundung Spitzbergen, 19.08. – 29.08.2015
Spitzbergen, Grönland und Island, 29.08. – 11.09.2015
Ostküste Grönland, 11.09. – 23.09.2015
Wildes Schottland und Island, 23.09. – 07.10.2015

Poseidon Expeditions, 1999 gegründet, und mit Vertretungen weltweit präsent, zählt zu den führenden Anbietern von Expeditions-Kreuzfahrten in die Arktis und Antarktis. Einzigartig sind dabei die Nordpol-Expeditionen an Bord des Eisbrechers “50 Years of Victory”. Poseidon Expeditions ist nicht nur Mitglied der renommierten Organisationen IAATO (International Association of Antarctic Tour Operators), der AECO (Association of Arctic Expedition Cruise Operators), Polar Bear International sowie des WWF (World Wildlife Found), sondern informiert die Passagiere an Bord durch qualifizierte deutsch- und englischsprachige Lektoren u.a. zu Umweltthemen in polaren Gewässern. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen Wissenschaftler bei ihrer Forschung in den Polarregionen. Zur Flotte zählen neben dem Eisbrecher »50 Years of Victory« die baugleichen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe »Sea Explorer« und ab Mai 2015 »Sea Spirit« www.PoseidonExpeditions.de

Hotel-Safes sind oft nicht sicher G DATA Sicherheitsexperten warnen vor Sicherheitsmängeln bei Tresoren

Reisedokumente, Bargeld, Mobilgeräte, Kameras, Schmuck oder Firmenunterlagen – egal ob im Urlaub oder auf Dienstreise, Touristen oder Geschäftsleute haben meist viele Wertgegenstände in ihrem Gepäck. Um die wichtigen Unterlagen und Wertsachen sicher aufzubewahren, bieten viele Hotels gegen eine geringe Nutzungsgebühr einen Zimmersafe an. Doch diese Tresore sind nicht so sicher, wie oft angenommen. Bei der Untersuchung eines gängigen Safe-Modells sind die Sicherheitsexperten der G DATA SecurityLabs auf gravierende Sicherheitsmängel gestoßen. Mit geringem technischem Aufwand kann der Safe in kürzester Zeit geknackt und leer geräumt werden. Hat der Safe einen Magnetkartenleser, bietet sich für Kriminelle die Möglichkeit, durch Skimming an die Daten der Karte zu kommen. G DATA gibt Tipps, was Hotelgäste bei der Nutzung von Safes beachten sollten.

Mit verschiedenen Methoden lässt sich das von den G DATA Sicherheitsexperten untersuchte Safe-Modell öffnen: So ist der Safe ganz einfach mit dem vom Hersteller voreingestellten Master-Code aufgegangen, der eigentlich nur in Notfällen ein Öffnen möglich machen soll. Zahlreiche Hoteliers ändern den standardmäßigen Code allerdings nicht – und so haben Diebe dann leichtes Spiel. “Wir raten Hoteliers dringend, den Master-Code in den Tresoren zu ändern und die Zimmersafes regelmäßig auf Modifikationen zu überprüfen”, empfiehlt Ralf Benzmüller, Leiter der G DATA SecurityLabs.

Was ist Skimming?

Skimming bezeichnet das illegale Ausspähen von Daten auf Kredit- oder Bankkarten. Dabei werden beispielsweise Geldautomaten modifiziert, um den Magnetstreifeninhalt der Karten auszulesen. 2012 hat das Bundeskriminalamt 856 Fälle von Skimming in Deutschland verzeichnet. Diebe können mit dieser Methode an Kreditkarteninformationen gelangen und diese für kriminelle Zwecke missbrauchen. “Reisende sollten niemals ihre Kreditkarte zum Verschließen des Zimmersafes nutzen, damit keine persönlichen Informationen der Karte mitgelesen werden können”, rät Benzmüller.

Zahlreiche Möglichkeiten, um den Safe zu knacken

Eine weitere Möglichkeit zum Öffnen des Safes ist das Knacken des Notschlosses. Den eigentlichen Schlüssel dafür verwalten die Hotelmanager. Nach dem Abschrauben einer Plakette an der Front des Tresors, lässt sich das darunterliegende Schloss mit einem Dietrich öffnen. Auch durch einen Reset per Kurzschluss lässt sich der Code zurücksetzen und im Anschluss ein neuer eingeben, mit dem sich der Safe öffnen lässt. “Ein Safe ist nicht der schlechteste Ort, um Wertgegenstände aufzubewahren. Man sollte die Sicherheit der Tresore aber auch nicht überschätzen”, fasst Ralf Benzmüller zusammen.

+++Mehr im G DATA Security Blog: https://blog.gdata.de/artikel/sind-hotel-safes-wirklich-sicher/

Tipps der G DATA Sicherheitsexperten zur Nutzung von Hotelsafes:

- Keine Kreditkarte benutzen: Hotelgäste sollten niemals weder ihre Kreditkarte noch ihren Kreditkarten-PIN zur Nutzung des Safes verwenden. Ist ein Safe mit einem Magnetkartenleser ausgestattet, kann das Gerät möglicherweise persönliche Daten auslesen.

- Auf Wertsachen verzichten: Vor dem Urlaub sollte überlegt werden, welche Wertsachen im Urlaub wirklich benötigt werden.

- Diebstahlschutz aktivieren: Anwender sollten für den Fall eines Geräteverlustes vorsorgen und eine Security Software auf ihren Mobilgeräten installieren, die einen Diebstahlschutz umfasst. So lässt sich das Gerät aus der Ferne orten, sperren und es lassen sich alle darauf gespeicherten Daten löschen. Bei Notebooks sollte die Festplatte verschlüsselt werden, sodass Diebe keine Chance haben, die gestohlenen Daten zu lesen.

- Daten sichern: Bevor es in den Urlaub geht, sollte eine Sicherheitskopie aller gespeicherten Daten auf einem externen Speichermedium erstellt werden.

- Sperrnummern notieren: Urlauber sollten sich die Servicenummern von ihrem Mobilfunk-Anbieter sowie Kredit- und EC-Karten-Dienstleister merken. Im Fall eines Verlustes kann die betreffende Karte, der Surf-Stick oder das Mobilgerät umgehend gesperrt werden.

- Ausweise scannen: Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere, Flugtickets, Fahrkarten und Daten zur Auslandskrankenversicherung sollten vor Reiseantritt kopiert und während der Reise getrennt von den Originalen aufbewahrt werden. Ein digitaler Scan der Dokumente kann zusätzlich auch auf Smartphone, Laptop oder USB-Stick hinterlegt werden. Im Schadensfall helfen sie bei der Anzeigenerstattung und Wiederbeschaffung.

- Adresse der Botschaft aufschreiben: Gerade im Ausland sollten sich Reisende die Adresse und Telefonnummer der Botschaft oder des nächsten Konsulats aufschreiben. Wird der Ausweis gestohlen, kann die Botschaft einen Ersatz-Ausweis ausstellen.

- Schaden dokumentieren: Sollte der Hotel-Safe aufgebrochen werden, müssen Urlauber die örtliche Polizei alarmieren und den Schaden dokumentieren. Dadurch kann der Schaden unter Umständen auch bei der heimischen Versicherung geltend gemacht werden.

Deutsche Wal- und Delfinschützer demonstrieren auf den Färöer-Inseln gegen die Grindwaljagd

Alljährlich werden auf den europäischen Färöer-Inseln im Nordatlantik mit etwa 48.000 Einwohnern meist mehr als tausend Grindwale und andere Delfine an die Strände getrieben und brutal abgeschlachtet. Die Geschäftsführer der Tierschutzorganisationen Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF (Jürgen Ortmüller) und ProWal (Andreas Morlok) haben für kommenden Dienstag die historisch erste offizielle Demonstrationen gegen das Walschlachten in der Inselhauptstadt Tórshavn angekündigt.

Die Aktivität der Tierschützer löste in verschiedenen Internet-Foren bereits im Vorfeld bei einigen Färingern heftigste Beschimpfungen und sogar Morddrohungen aus. “Nazis go home” und “bullshit” gehörten dabei zum Standardrepertoire.

Vor vier Jahren waren die beiden Tierschutzaktivisten bereits als Undercover-Angler getarnt auf den Färöer-Inseln und konnten mehrfach Missstände bei der Grindwaljagd dokumentieren, die vom WDSF bei der Generalstaatsanwaltschaft in Kopenhagen (Dänemark) zur Anzeige gebracht wurden. Die Inselgruppe ist zwar autonom, jedoch obliegen die Bereiche der Justiz und der Verteidigung dem Mutterland Dänemark. In der Folge der Anzeige wurde ein Gesetz erlassen, das ab 2015 nur noch Personen mit einer erworbenen Lizenz erlaubt, an den Treibjagden teilzunehmen. Bisher dürfen sich noch alle Einwohner mit ihren Kindern ab 14 Jahre und auch Touristen an dem blutigen Gemetzel beteiligen. Restaurants und Märkte benötigen seit der Anzeige eine Genehmigung der Gesundheitsbehörde zum kommerziellen Grindwalfleischverkauf. Gleichwohl wird das mit Umweltgiften belastete Walfleisch auch Touristen entgeltlich zum Verzehr angeboten.

Die Färinger berufen sich auf ihren autonomen Status und ihre Nicht-EU-Zugehörigkeit, die ihnen die Grindwaljagd erlaubt. Der von den Einwohnern genannte “Grindadráp” endet meist in volksfestähnlicher Stimmung. Jeder, der sich in Listen eingetragen hat, erhält kostenlos zugeordnete Quoten an Fleisch und Speck der Grindwale. Die letztjährige Fleischmenge von 1.104 getöteten Grindwalen im Zeitraum vom 21. Juli bis 14. November belief sich auf rund 315.000 Kilogramm Walfleisch und etwa 280.000 Kilogramm Walspeck. Hinzu kam das Fleisch von 430 getöteten Weißseiten-Delfinen.

Andres Morlok (ProWal): “Der Konsum des mit Quecksilber, PCBs und anderen Giften kontaminierten Grindwalfleisches trägt zur schleichenden Vergiftung der Bevölkerung bei. Der Leiter der örtlichen Gesundheitsbehörde, Pál Weihe, kam nach einer Studie, die mehrere renommierte Wissenschaftler im Jahr 2012 erstellten, zu der Schlussfolgerung, dass Grindwalfleisch und -speck nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Die färöische Regierung kann es sich nicht mehr leisten, das Wichtigste was es hat, seine Bewohner und auch seine ausländischen Gäste, nicht ausreichend zu schützen. Wir haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgefordert, auf die färöische Regierung einzuwirken, damit der Grindwalfang gänzlich verboten wird. Nahrungsmittel hat das reiche Land genügend. 2008 gab es keinen Grindwalfang und niemand musste deshalb an Hunger leiden. Wir baten auch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) gegen den Grindwalfang zu intervenieren. Wir haben Indizien dafür, dass sich nach ihrer jahrhundertelangen Bejagung mit der Tötung von mehr als 266.000 Tieren, die Grindwalbestände nicht mehr erholen und diese Art ohne Not an den Rand der Ausrottung gebracht wird.”

Die beiden Tierschützer haben im Hinblick auf die massiven Drohungen Polizeischutz bei der Behörde in Tórshavn beantragt und das Auswärtige Amt in Berlin informiert. Mehr als 90 Personen hatten sich für die Färöer-Demonstration auf einer online-Veranstaltungsseite angemeldet. Aus Sicherheitsgründen haben die Veranstalter nun darum gebeten, von der Teilnahme an der Demonstration abzusehen. Die beiden Geschäftsführer wollen sich der Herausforderung nun alleine stellen.

Jürgen Ortmüller (WDSF): “Die Polizei hat uns mitgeteilt, dass wir willkommen seien, obwohl unsere Demo auf den höchsten Nationalfeiertag, die Ólavsøka, fällt. Den Färingern hat es noch nie gefallen, mit ihrer unzeitgemäßen Tradition im kritischen Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Wir wollen dennoch friedlich auf die barbarische Treibjagd der Grindwale aufmerksam machen, die weltweit verurteilt wird. Die Demonstration wird erst der Anfang von weiteren Aktivitäten sein. Wir werden die deutschen Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises erneut auffordern, nicht das Risiko von Augenzeugenberichten einer blutigen Treibjagd ihren Gästen zuzumuten. Kinder könnten traumarisiert werden.”

AIDA hatte im letzten Jahr nach intensivem Druck des WDSF zwei geplante Färöer-Anlandungen gestoppt und den Ministerpräsidenten der Färöer-Inseln, Kaj Leo Holm Johannesen, in einem Brief gebeten, den unzeitgemäßen Grindwalfang zu beenden.

Hintergrund:

WDSF: http://www.wdsf.eu/index.php/aktionen/faeroeer-walfang ProWal: http://www.walschutzaktionen.de/2318201.html